Die Wissenschaft hinter Nervensystem-Regulation
Die Wissenschaft hinter Nervensystem-Regulation
Nervensystem-Regulation klingt esoterisch? Ist es nicht. Es ist Neurowissenschaft. Und ich erkläre dir, was in deinem Körper passiert, wenn du gestresst bist – und wie du das verändern kannst.
Das autonome Nervensystem
Dein Nervensystem hat zwei Hauptzustände:
-
Sympathikus (Kampf-oder-Flucht-Modus)
Dein Körper ist in Alarmbereitschaft. Herzschlag erhöht, Atmung flach, Muskeln angespannt. Gut für echte Gefahren – schlecht, wenn es dauerhaft ist. -
Parasympathikus (Ruhe-und-Verdauung-Modus)
Dein Körper entspannt sich. Herzschlag verlangsamt, Atmung tief, Verdauung aktiv. Hier findet Heilung statt.
Das Problem: Viele Menschen sind dauerhaft im Sympathikus-Modus. Dein Körper denkt, er ist in Gefahr – auch wenn du nur auf der Couch sitzt und scrollst.
Der Vagusnerv: Dein Entspannungsnerv
Der Vagusnerv ist der längste Nerv in deinem Körper. Er verbindet dein Gehirn mit deinem Herz, deiner Lunge, deinem Magen. Wenn er aktiv ist, fühlst du dich ruhig und sicher.
Wie aktivierst du ihn?
- Tiefes Atmen (vor allem langes Ausatmen)
- Summen oder Singen
- Kaltes Wasser im Gesicht
- Soziale Verbindung (echte Gespräche, Umarmungen)
Warum das Handy dein Nervensystem stresst
Ständige Benachrichtigungen, schnelle Bildwechsel, endloses Scrollen – all das hält deinen Sympathikus aktiv. Dein Körper kann nicht entspannen. Das Ergebnis: Erschöpfung, Schlafprobleme, innere Unruhe.
Fazit
Nervensystem-Regulation ist keine Esoterik. Es ist Wissenschaft. Und du kannst es lernen.
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